Gesunde Schule

 

Gesundheitserziehung an der Marienschule (>>>dieser Text als PDF-Datei hier)
Schon seit Jahren wird Gesundheitserziehung an der Marienschule Münster groß geschrieben. Stress, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung fordern ihren Tribut auch in der Schule. Konzentrationsmangel, Haltungsschäden und Erschöpfung sind die Folge. Um diesen Begleiterscheinungen in der heutigen Schulwelt entgegenzutreten, setzt die Marienschule auf ein umfassendes Gesundheitskonzept, welches die Schülerinnen für diehAnforderungenhdeshSchulalltagshfithmachenhsoll.
Ziel der Gesundheitserziehung an der Marienschule ist neben der Wissensvermittlung die Absicht, die Schülerinnen in zunehmendem Maße auch und vor allem verantwortlich zu begleiten, denn die Erfahrungen in der Schule beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung besonders. 
Nach unserem Verständnis sollte Gesundheitserziehung Lebenskompetenzen vermitteln. Lebenskompetent ist, wer sich selbst kennt und mag, wer sich in andere einfühlen kann, kritisch und kreativ denkt, wer erfolgreich kommunizieren, Probleme lösen und Stress bewältigen kann. Gesundheitserziehung an der Marienschule umfasst deshalb vor allem folgende Bereiche: (>>>dieses Schema vergößert als PDF-Datei)

Information zur Gesundheitswoche an der Marienschule
Aufbauend auf diesem Konzept gibt es an der Marienschule einmal im Schuljahr für die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5-9 die sogenannte „Gesundheitswoche“

Gesundheitsförderung und Sozialkompetenz sind für die Marienschule eng miteinander verknüpft. Dabei muss die Gesundheitsförderung über die dafür typischen Fächer Sport und Biologie deutlich hinausgehen, sie muss integraler Bestandteil von Unterricht und Schulleben werden. Die Suchtberatung ist Bestandteil des Curriculums bestimmter Fächer, z.B. Biologie, Religion, Sozialwissenschaften und Deutsch.
Allerdings zeigt sich, dass es bei süchtigem Verhalten erst in zweiter Linie auf den Stoff ankommt. Mindestens ebenso bedeutsam sind die eigentlichen Auslöser – unausgeglichene Gefühlszustände und eine bestimmte, meist sehr eingeengte Art und Weise, damit umzugehen. Das ist der eigentliche Grund, weshalb sich Vorbeugung gegen Abhängigkeit und Sucht nicht in Warnungen vor bestimmten Suchtstoffen erschöpfen kann. Es kommt vielmehr darauf an, wie Kinder lernen, mit Wünschen, Ängsten, Konflikten und mit ihren Beziehungen zu anderen Menschen umzugehen.

Die Gesundheitstage an der Marienschule sollen den Schülerinnen daher neben der Wissensvermittlung die Möglichkeit geben, Phänomene wie Gruppendruck, Ausgrenzung und Fremdbestimmung, die bei einer Suchtkarriere eine Rolle spielen, zu reflektieren und sich damit auseinander zu setzen. Ziel ist es, die Persönlichkeit der heranwachsenden Schülerinnen so zu stärken, dass altersbedingte Risikobereitschaft und Verantwortung für sich selbst in Einklang kommen. Soziale Kompetenzen, Problemlösefähigkeiten und Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung werden gefördert, um mögliche gesundheitliche Probleme zu lösen. Zudem geht es in der Klasse 9 um Liebe und Partnerschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität.
Die Gesundheitstage sind im Schulprogramm verankert und finden jedes Jahr statt. Das bedeutet, dass die Schülerinnen der Marienschule während ihrer Schullaufbahn ein Präventionspaket absolvieren werden, welches Themen wie Drogen, Alkohol und Medienkompetenz beinhaltet, sich jedoch auch mit der Bildung von Klassengemeinschaft, Selbstverteidigung und fairem Umgang miteinander beschäftigt.
Das Konzept sieht vor, dass jede Jahrgangsstufe einen ganzen bzw. halben Vormittag eine Thematik bearbeitet.