Die Eine-Welt-AG - "UTENSILOS"

Eine-Welt-AG - Das sind wir

 

 

Das neue Projekt der Eine-Welt-AG

Wir, die Eine-Welt-AG, haben in den letzten Monaten an einem neuen Projekt gearbeitet. Unsere Idee war, alte Jeanshosen zu recyceln und daraus Taschen, Etuis und sogenannte „Utensilos“ (siehe Bild) zu machen. Dafür standen wir einige Zeit in der Eingangshalle und haben Hosen gesammelt. Begonnen hat dieses Projekt kurz vor den Osterferien.


Wir haben wahnsinnig viel Hilfe bekommen:
Frau Beck hat mit uns Ideen ausgetüftelt und hat uns die ganze Zeit unterstützt. Sie hat die formellen Sachen geregelt.
Frau Bröcker, die öfters schon der Eine-Welt-AG mit Nähprojekten geholfen hatte, brachte uns das Nähen mit der Nähmaschine bei. Zuerst lernten wir, Stoffbeutel zu nähen. Was uns zunächst einfach erschien, erwies sich mit dem festen Jeansstoff als eine echte Herausforderung. Nicht wenige Nähnadeln brachen uns dabei entzwei. Auch unsere erste Nähmaschine gab nach einiger Zeit ihren Geist auf. Doch zum Glück stellte Frau Bröcker (siehe Bild ganz rechts) uns sofort eine neue Nähmaschine zur Verfügung.


Am Anfang haben wir noch in ihrer Werkstatt genäht und kamen dadurch in Kontakt mit Flüchtlingen. Diese haben sich bereit erklärt, einige „Utensilos“ zu nähen, weil wir selbst sehr beschäftigt mit den Taschen waren. Später stiegen wir auf die Schule um und verbrachten dort viele Nachmittage. Nicht selten kamen Lehrer in unseren Klassenraum und fragten verwundert, warum wir um diese Zeit noch in der Schule waren.
Unsere Ergebnisse waren ganz verschieden, da wir viele Ideen hatten und versucht haben, jede Tasche einzigartig zu machen. Die Produkte wird es am Schuljubiläum, 7. Juli, zu kaufen geben. Das Geld soll an die Partnerschule in Indien gehen.
Für uns war es ein einzigartiges Projekt und eine schöne Erfahrung, die mit sehr viel Spaß verbunden war.
Eure Eine-Welt-AG
~ Anna-Lena Roerkohl, Maria Kahl und Hannah Christina Müller

 


 

PROJEKT 2015/16

Alphabetisierungskurs für Flüchtlinge in Münster

Aktuell beschäftigen sich die Schülerinnen der Einen Welt AG mit der komplexen Situation der Flüchtlinge in Münster. 

Da sich viele Mädchen der AG im letzten Schuljahr auf vielfältige Art und Weise mit der Thematik auseinandergesetzt und eine kleine Ausstellung im Foyer organisiert hatten, gibt es in diesem Jahr zum wiederholten Male eine praktische Zusammenarbeit mit der Stadt Münster, in denen Schülerinnen der Marienschule in einem Alphabetisierungskurs Flüchtlingen helfen, die deutsche Sprache zu erlernen. Dabei betreuen immer 1-2 Mädchen einen Schüler/Schülerin, um im direkten Kontakt die Sprache zu vermitteln.
Die Grammatik steht im Hintergrund, stattdessen wird alltagstaugliches Deutsch immer wieder wiederholt  -  oft in Szenen und Übungen mit Spielcharakter. Wer kommt, will sich für eine Stunde erholen, auch mal wieder lachen und dabei nebenbei Deutsch lernen, Menschen begegnen, offen sein für Andere und Neues: Vorurteile abbauen.  Eine Geste, ein Wort, ein Lachen…Eine wunderbare, wichtige, zutiefst menschliche und ermutigende Erfahrung für beide Seiten.  Die Begeisterung ist immer noch da – auf beiden Seiten!

Wer sieht, mit welchem Eifer und welcher Freude beide Gruppen einander begegnen, kann sich gut vorstellen, dass ein Zusammenwachsen aller in Zukunft möglich ist.

Unterstützt und angeleitet wird die Gruppe von Herrn Schmidt-Ehmke.

Allen vielen Dank für das unermüdliche Engagement!

 

 


 

PROJEKT 2014

Die Eine Welt AG hat sich in diesem Halbjahr besonders mit dem Schicksal der syrischen Flüchtlinge beschäftigt. Herausgekommen ist eine kleine Ausstellung in der Eingangshalle der Marienschule, die das Leben in Syrien, die verschiedenen Fluchtwege, die Ankunft in Deutschland , vor allem in Münster, und ihre Zukunftsaussichten präsentiert. Ein Gespräch mit Pfarrer Schmidt-Ehmcke, der an der Marienschule die Alphabetisierungskurse für Flüchtlinge leitet, brachte den Mädchen zudem das konkrete Leben und die Probleme der Flüchtlinge in Münster sehr anschaulich näher. 
Während des Weihnachtskonzerts wurden selbstgebackene Kekse verkauft, deren Erlös den syrischen Flüchtlingen in Münster zu Gute kommen soll.


 

DAS PROJEKT 2013


„Restgeldaktion“ Jan. 2013

Seit 20 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Lehrer der Marienschule für Projekte für die Ureinwohner (Adivasi) im Bistum Jabalpur in Indien. Ein konkretes Projekt ist der Bau einer Krankenstation in Sakwah.  Der Basisgesundheitsdienst Münster und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit unterstützen den Bau dieser Krankenstation, indem jeder gespendete Euro vervierfacht wird.

Wer kennt das nicht?  Oft hat man noch ein 5-Cent Stück oder ähnliches Kleingeld nach dem Bezahlen in der Hand; das Portemonnaie ist schon weggepackt- aber wohin mit dem Restgeld? Oft wird es achtlos in die Hosentasche verfrachtet….
Für uns ist dieses Geld „nur“ Kleingeld- doch für die Menschen in Sakwah eine große Hilfe.

Basierend auf dieser Idee, haben die Schülerinnen der Eine Welt AG Restgeld-Sparboxen im Kassenbereich verschiedener Geschäften in und um Münster aufgestellt und dort Kleingeld gesammelt. Herausgekommen ist dabei eine beachtliche Summe:
757,12 Euro.
Wer hätte gedacht, dass so ein bisschen Kleingeld den Bau einer Krankenstation finanzieren kann!?

Die Marienschule bedankt sich sehr herzlich bei allen Spendern und beteiligten Geschäften, die diese Aktion so großzügig unterstützt haben.