Berufsorientierung 2016 Q1

 

   

Auch auf „krummen“ Wegen zum Traumberuf
Beim Auftakt der diesjährigen Berufsorientierungsaktion für die Jahrgangsstufe Q1 konnten die Schülerinnen die „geraden“ oder auch mal „krummen“ Lebensläufe verschiedener Personen kennenlernen. Sie erfuhren dabei nicht nur, warum sich die Beteiligten für einen Beruf entschieden hatten, sondern auch, warum sie sich später umorientiert haben.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Verena Arnold, die als Leiterin des Instituts Rhetorica! u.a. auch Führungskräfte in Persönlichkeitsentwicklung schult. Sie selbst zeigte den ersten „krummen“ Lebensweg, denn eigentlich wollte sie Psychologin oder Schauspielerin werden, was sie aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen konnte. Allerdings nutzt sie heute Elemente beider Berufsfelder bei der Ausübung ihres derzeitigen Berufes.
In lockerer Runde berichteten dann die anderen Beteiligten von ihrem Lebensweg. Frau Dr. Hildegard Brockmann absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur „Europa-Sekretärin“, entschloss sich aber nach einem Unfall, doch noch ihren Traumberuf Ärztin zu verwirklichen. Herr Christian Gersch erzählte von seinen Lebensstationen, die vom Tischler zum Ordensbruder und Gemeindehelfer, von Vater und Hausmann bis zu seiner jetzigen Firma „Praktische Lebenshilfe“ führte. Herr Gerald Müller begann seine Berufslaufbahn ebenfalls im Handwerk, studierte später Geographie und Geologie und ist mittlerweile in einem großen deutschen Konzern in der Unternehmensentwicklung tätig. Herr Dr. Ralf Hammecke startete zunächst bei der Deutschen Bank, entschied sich dann aber für ein Theologiestudium und arbeitet heute als Geschäftsführer der Friedhofskommission Münster sowie als Diakon in der Kirchengemeinde St. Lamberti Münster.
Deutlich wurde in der Podiumsdiskussion und bei den anschließenden Fragen der Schülerinnen: Es gibt nicht nur einen Weg zum Traumberuf und der Lebensweg ist nicht immer planbar. Alle Wege sind gut, auch die Umwege!