Internationaler Austausch - Ungarn

 

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Ungarn-Austausch

 

Ungarnaustausch 2017
Für eine Woche ging es für 9er und EF-ler Schülerinnen der Ungarisch-AG  in Begleitung von Fr. Haenlein und Hr. Niehaus nach Budapest zu unserer Partnerschule, dem Ward Mária Gimnazium. Bei schönstem Frühlingswetter lernten wir die Donaumetropole (u.a. das Parlament, ein Thermalbad, das abendlich erleuchtete Budapest) kennen.
Zudem erkundeten wir im Rahmen unseres diesjährigen Themas, von goEast-Renovabis gefördert, auch die Umgebung von Budapest, in der noch viele Donauschwaben leben, und setzten uns mit folgenden Fragen auseinander:

  • Warum gibt bzw. gab es gerade in Ungarn eine so große Zahl von deutschstämmigen Menschen?
  • Woher kamen sie und warum zog es sie gerade nach Ungarn?
  • Fühlten sie sich als Deutsche oder Ungarn?
  • Was können wir über ihr Selbstverständnis und Selbstbild erfahren?

Wir lernten ungarisch Tanzen und Essen. „Am liebsten haben wir Kürtöskalács gegessen“. „Überrascht hat mich, dass die Ungarn so viel so schnell essen können. Wobei der Lángos und Kürtöskalács wirklich sehr lecker sind.“
Highlight war die gemeinsame Übernachtung in Pilisszentiván, bei der wir uns bei vielen Gesprächen und gemeinsamen Spielen gut kennenlernen konnten.

 

 


 

 Achter Ungarnaustausch der Marienschule

Am Freitag den 08.04.2016 ging es für uns 13 Schülerinnen in Begleitung von Fr. Haenlein und Hr. Niehaus für eine Woche unter dem Thema ,,Festung Europa?- Chancen und Möglichkeiten für junge Menschen innerhalb und außerhalb der EU“ zum achten Schüleraustausch mit dem Ward Mária Gimnázium nach Budapest.
Wir hatten uns vorher in DER Arbeitsgemeinschaft Ungarisch bei Frau Haenlein ungarische Grundkenntnisse angeeignet und waren sehr interessiert, die ungarische Sprache und Kultur genauer kennenzulernen.
Als wir am Freitag in Budapest landeten, war die Spannung groß und nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich alle mit ihrem/r Austauschpartner/in bekanntmachen. Im Anschluss folgte eine Stadtrallye, in der wir Budapest erkunden konnten. Später ging es dann nach Hause in die Gastfamilien.
Am Samstag gestalteten die Gastfamilien den Vormittag individuell, sodass sich Austauschpartner näher kennenlernen konnten. Am Nachmittag gab es eine kurze Einführung zum Thema ,,Festung Europa“ und im Anschluss eine Führung durch Budapest bei Nacht. Um den Tag abzurunden, gab es einen Tanzkurs für Ungarn und Deutsche, bei dem viel gelacht und traditionelle ungarische Tänze getanzt wurden. Dann ging es zu später Stunde zurück in die Gastfamilien.
Am Sonntag ging es schon in aller Frühe gemeinsam mit den Austauschpartnern mit dem Zug nach Szeged. Nachdem wir alle unsere Sachen dort gut in der Unterkunft verstaut und unser Nachtlager aufgebaut hatten, ging es auf zur Stadtbesichtigung, bei der sowohl die prächtige Synagoge als auch der Dom Szegeds besonders ins Auge fielen. Nach der Stadtbesichtigung verbrachten die meisten von uns unsere Freizeit auf dem Frühlingsfest, um etwas aus der ungarische Küche zu probieren. Im Anschluss ging es zum Besuch der Abendmesse im Dom, woraufhin ein gemeinsames Abendessen folgte. Auf dem Weg zurück zur Unterkunft herrschte eine ausgelassene, fröhliche Stimmung zwischen uns Marineschülerinnen und Ungarn. Angekommen gab es dann noch einem bunten Spieleabend,  ein Abendgebet und Traumreise aus der Sicht eines Flüchtlings. Diese führte zu einer intensiven und emotionsgeladenen  Diskussion zwischen den Deutschen und Ungarn zu unserem Thema.
Am Montagmorgen besuchten wir den Grenzzaun Röszke, bei dem jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln und erweitern konnte. Einige reflektierten die vorherige Diskussion noch einmal oder führten sie fort, als es zurück nach Szeged ging. Nach einer kurzen Freizeitphase schließlich ging es müde zurück nach Budapest.
Ab Dienstag waren wir dann jeden Vormittag immer zwei Stunden im Unterricht, im Deutsch- oder Englischunterricht, und mussten uns auch einbringen. Danach machten wir Sightseeing (Matthiaskirche, Parlament oder Thermalbad), nachmittags stand unser Thema auf dem Programm und wir erfuhren z.B. von dem Institut für Migrationsforschung viel darüber, warum Menschen sich radikalisieren und sich dem IS anschließen, und konnten auch mit einem afghanischen Flüchtling sprechen, der uns von seinem Leben, seiner Flucht und seinen Erlebnissen in Ungarn berichtete.

Der Austausch hat uns viel Spaß gemacht und wir haben viel erlebt! Es war spannend zu hören, wie die Ungarn über das Thema denken. Wir haben viel über das Land und die Leute erfahren können und freuen uns auf den Rückbesuch im September!


 

Besuch aus Ungarn September 2015
Bei typischem Münster-Wetter besuchte uns Ende September die ungarische Austauschgruppe aus Budapest (Ward Mária Gimnázium). Gemeinsam mit den deutschen Marienschülerinnen wurde Münster sowie Köln erkundet, es wurde gemeinsam Tretboot gefahren, gegrillt, gelacht und gespielt. Die Zauberflöte beamte uns ins Weltall und der Movie Park beförderte uns im freien Fall zurück auf die Erde. Danke an die Gastfamilien für die herzliche Aufnahme und an Fr. Haenlein und Hr. Giczinger für die Organisation des Austausches!

 


 

Besuch in Ungarn 2015

Nach einem Jahr Ungarisch lernen in der Ungarisch-AG war es wieder soweit: Eine kleine Gruppe mit Schülerinnen v.a. aus der Stufe 9 reiste nach Budapest!
Dieses Jahr lautet das diesjährige Pfingstmotto von Renovabis, an dem sich unser Programm anlehnte:
„An die Ränder gehen! Solidarisch mit ausgegrenzten Menschen im Osten Europas.“
Wir begegneten in Ungarn neben einem vielfältigen Kulturprogramm unterschiedlichen Gruppen, die häufig ausgegrenzt werden, und versuchten nachzuvollziehen, was es bedeutet, ausgegrenzt zu sein.

„Unser Ungarn-Austausch 2015 hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben viele neue Dinge gesehen und kennen gelernt, z.B. das Opernhaus, die Stadt bei Nacht und das Thermalbad.“

„Besonders gut hat uns das abwechslungsreiche Programm gefallen: vom Rollstuhlfahren, der Blindenausstellung, der Besichtigung der Synagoge bis zum Bringo-Fahren auf der Margareteninsel.“

„Untergebracht waren wir bei unseren Austauschpartnern. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und sind dankbar für die außergewöhnliche Gastfreundschaft und die tollen Erfahrungen.“

„Uns hat der Austausch so gut gefallen, dass wir nächstes Jahr gerne wieder teilnehmen würden.“

 


 

Besuch aus Ungarn September 2014


Schon zum sechsten Mal fand der Ungarn-Austausch mit dem Ward-Mária-Gimnázium in Budapest statt. Für eine Woche erkundeten die ungarischen Schülerinnen und Schüler bei fast immer sonnigem Herbstwetter unsere Schule, Münster und die Umgebung. Ein großes Erlebnis war die Teilnahme am Programm des Domjubiläums inclusive des Konzerts von Adel Tawil am Schloßplatz. Der Zoobesuch, ein gemeinsamer Ausflug zum Movie Park sowie gemeinsames Sportprogramm rundeten den Austausch ab.
Herzlichen Dank an Piroschka Haenlein und Kirsten Scherler für die Organisation.

 


 

Ungarn-Austausch 2014


 

Ungarn-Austausch 2013
Schon zum fünften Mal besuchte im Rahmen des Ungarn-Austausches eine Schülergruppe unserer Partnerschule in Budapest die Marienschule.
Die Ungarn erkundeten Münster mit ihren Austauschpartnern im Rahmen einer Stadtraelly, eines Theaterbesuchs und eines  Zoobesuchs, und lernten münstertypisches Essen kennen.
In der Marienschule nahmen sie am Unterricht verschiedenster Klassen teil und wurden v.a. von den 5er- und 6er-Schülerinnen begeistert über Ungarn ausgefragt. Eine Marienschülerin bekam sogar ein ungarisches Geburtstagsständchen gesungen.
Gesellige Abende mit Kino, Kickerturnier, Tischtennis und gemeinschaftlichen Spielen rundeten das Programm in Münster ab.
Wir Lehrerinnen Piroschka Haenlein und Kinga Tarnai freuten uns über die gute Atmosphäre und  Stimmung zwischen den ungarischen und deutschen SchülerInnen und hoffen, dass die Kontakte weiterhin bestehen bleiben! Die ersten privat organisierten Besuche in Budapest und Münster sind schon geplant.

 


 

Ungarnaustausch 2013

Inspiriert von der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis „Solidarisch mit Behinderung leben“ wollten wir dieses Jahr erkunden, wie die Situation behinderter Menschen in Ungarn (Budapest) ist. Gefördert wurde der Projektaustausch von GoEast.

Zum fünften Mal findet jetzt nun schon ein Schüleraustausch zwischen unseren Partnerschulen, dem Ward Mária Gimnázium in Budapest und der Marienschule Münster, statt. Beide Schulen arbeiten integrativ, so dass das diesjährige Thema bei den ungarischen wie deutschen Schülern nicht gänzlich fremd ist.

„Wir haben eine Menge spannender Dinge zu dem Thema gemacht. Am besten gefiel mir die Rollstuhlfahrt, bei der wir in 5er-Gruppen mit einem Rollstuhl in Budapest unterwegs waren. Wir sammelten viele neue Erfahrungen und befassten uns mit den Problemen, die Rollstuhlfahrer jeden Tag zu bewältigen haben.
Auch gut gefiel mir die „blinde“ Messe, die wir mit verbundene Augen erlebt haben.“

„Ein besonders außergewöhnliches Erlebnis war die Ausstellung „láthatatlan kiállitás“(„unsichtbare Ausstellung“). Hier durchlief man mehrere Räume in vollkommener Dunkelheit. So durchlief man beispielsweise eine Wohnung, durchquerte eine Straße und versuchte sich auf einem Bauernhof zurechtzufinden. So konnte man nachempfinden, wie es ist, blind zu sein.“

Neben dem Projekt fand ein vielseitiges Programm statt. Neben den Sehenswürdigkeiten (Parlament, Burgberg) bei Tag und bei Abendbeleuchtung, besuchten wir – bei traumhaft sonnigem „Sommerwetter“ - den Hochseilgarten, fuhren Fahrrad auf der Margareteninsel, machten eine Donaufahrt unter allen Budapester Brücken….

Was fanden wir anders als in Deutschland?
„Das Essen war süßer als in Deutschland.“
„Die Lebenseinstellung gegenüber Gästen war sehr zuvorkommend, noch mehr als in Deutschland“
„Mein Austauschschüler hat seine Mutter total herzlich begrüßt (Küsschen rechts und links), in Deutschland wäre das (leider) eher ungewöhnlich.“
„Auch an neue bzw. andere Auslegungen der Straßenverkehrsregeln musste man sich erst gewöhnen“
„Nach einiger Zeit gewöhnten wir uns daran, dass  man mit von der Gastmutter mit „Tschüss“ begrüßt und mit „Hallo“ verabschiedet wurde (im Ungarischen gibt es für beides nur eine Vokabel)“

 


 

Vor den Herbstferien fand der Rückbesuch des Ungarn-Austausches statt.
Die Ungarn-AG unter Leitung von Fr. Haenlein hat diesmal für die Gäste ein Münster-typisches Programm zusammengestellt:

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Beim Bauernabitur auf dem Hof von Fr. Lütke-Jüdefeld mussten sich die ungarischen und deutschen SchülerInnen im Kürbisgewicht-Schätzen, Sackkarrenfahren, Heuballenrollen, Gemüse-Raten und Kuhmelken bewähren.

Beim Nachtwächterrundgang wurde den Ungarn das mittelalterliche Münster nahe gebracht (nebst Münster-Tatort-Dreh am Prinzipalmarkt), Bürgermeisterin Fr. Reismann empfang die Gruppe in Friedenssaal, am Samstag stand natürlich der Markt auf dem Programm sowie eine Fahrradtour nach Altenberge und natürlich ging es auch in den Zoo.

 


 

Kammerchor des Budapester Weiner Leo Konservatoriums zu Gast

20  Studenten des Weiner Leo Konservatoriums aus Budapest kamen während ihrer Konzertreise im Münsterland auch in die Marienschule, eingeladen von der Ungarisch-AG der Schule unter der Leitung von Piroschka Haenlein und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Münster.
Das Programm bestand aus einer Auswahl von Liedern ungarischer Komponisten, gesungen und z.T. durch unterschiedliche Musikinstrumente begleitet.
Ein gelungener Konzertabend, der mit einer Kostprobe ungarischer Spezialitäten ausklang.

>>>zum Webfotoalbum


Ungarnaustausch 2012

Mehr als 20 Jahre nach der „Wende“ machten sich 10 Schülerinnen aus der Stufe 9 mit ihrer Ungarisch-AG Lehrerin Fr. Haenlein auf den Weg nach Budapest, um mit ungarischen Schülern und Schülerinnen des Ward Mária Gimnáziums gemeinsam herauszufinden, was es damals bedeutet hat, im Kommunismus zu leben.  Der Fahrt, die von Renovabis/ GoEast gefördert wurde, stand inhaltlich folgend Frage zugrunde:

Wie war es, als Nonne, Geistlicher oder Oppositioneller verhaftet, verhört und verurteilt zu werden? Dazu wurde neben Zeitzeugengespräche ein Rollenspiel durchgeführt, um zu versuchen, diese Zeit nachzuempfinden.

Und was hat es im Alltag überhaupt bedeutet, im Kommunismus zu leben?
Bei Gesprächen mit Geistlichen und mit den ungarischen Gasteltern und Großeltern wurden interessante Geschichten und Erlebnisse erzählt:

  • davon, dass man keine Bananen & Ananas kaufen konnte
  • Verwandte im Westen, die man nur selten besuchen konnte
  • ein Freund, der ein Agent war, und dies nicht mehr ertragen konnte und sich erhängte
  • die Aufmärsche am 1.Mai, bei denen es umsonst Bier und Würstchen gab, und es verpflichtend war teilzunehmen......

Das inhaltliche Programm wurde durch ein vielseitiges Freizeitprogramm abgerundet: einen wunderbaren Ballettabend in der Oper, einer Fahrt zum Balaton mit Baden und Bootfahren und einen lustigen Abend mit ungarischem Tanz, Spiele und Disco....

Wir haben nette Ungarn kennen gelernt, viele Freundschaften geknüpft und freuen uns auf den Rückbesuch im September!

 

 


Ungarn Mai 2011

Ungarnaustausch

 

Bereits zum dritten Mal besuchte eine deutsche Schülerinnengruppe unsere Partnerschule in Budapest, das Ward Mária Gimnázium, um das Leben in Osteuropa kennen zu lernen.

Das Motto dieses Schüleraustausches - gefördert von Renovabis/goEast - lautete „Umweltschutz: Gottes Schöpfung erfahren und bewahren“. Die Schülerinnen wurden neben diversen Aktionen zum Thema Umweltschutz motiviert, in der Natur die Augen zu öffnen – und die Natur zeigte sich uns: neben sensationell sonnigem Wetter hatten wir interessante Tierbeobachtungen beim Wandern (Blindschleiche, Igel).

Hierbei machten wir die Feststellung, dass der „Ungarische Kilometer“ gleich 1,8 mal so viel ist wie der uns schon bekannte deutsche Kilometer, so dass die Aussage des ungarischen Lehrers Herr Hetyey beim Pilgern (nach schon gelaufenen 5 km!!)„Wir laufen jetzt nur noch 6 km“ im Nachhinein eine ganz andere Bedeutung bekam.

Unvergesslich wird allen der Ballettabend in der ungarischen Oper bleiben, der Besuch des Gellért-Bades, die Abschiedsparty sowie die ungarische Gastfreundschaft und Herzlichkeit.

So kann man nur noch sagen: „Wie lange noch?“ – Nicht mehr lange, denn Ende September kommen die Ungarn zu uns!

   

 

 

 

Austausch mit Ungarn

Im Juni 2009 bzw. September 2009 (Rückbesuch der Ungarn) fand das erste Mal ein Austausch mit dem Ward Mària Gymnasium aus Budapest statt. Vorbereitet wurde die Hinfahrt in der Ungarisch-AG bei Frau Haenlein, in der die Schülerinnen wöchentlich diese nich ganz einfache Sprache versuchten zu erlenen .

Für das katholische, noch sehr junge Gymnasium in Ungarn war es der ersea Austausch ins Ausland, für unsere Schule der erste nach Osteuropa. Während für die Ungarndie deutsche Sprache im Vordergrund stand, war es für die Marienschülerinnen ein Kenn lernen eine europäischen Landes, das bisher nur wenig bekannt und mit Klischees behaftet war.. Es wurde den Austaschprtners schnell klar, dass dieser Austausch regelmäßig weiter geführt werden muss.

Jährlich wird der Ungarn-Austausch im Rahmen der Ungarisch-AG für die Jahrgangstufen 9 - 11 stattfinden.