SV Fahrt 2017

 

Erfahrungsbericht über die SV-Fahrt der Marienschule Münster 2017

Der Cappenberger See in Lünen, eine Perle der Natur zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Wo sonst Ökotouristen aus dem Pott die Ruhe inmitten von Flora und Fauna der Westfälischen Bucht genießen, reißt schon traditionell einmal im Jahr eine Horde hochmotivierter Marienschülerinnen dieses romantische Kleinod jäh aus dem Dornröschenschlaf. Bewaffnet mit Stift und Block machte sich auch in diesem Jahr wieder der Schülerinnenrat, ergänzt um eine Abordnung der Schülerinnenvertretung, am Donnerstag, dem 21. 9. 2017, auf den Weg in die Lünener Jugendherberge, um sich für 24 Stunden intensiv in Klausur zurückzuziehen und die Weichen für ein weiteres erfolgreiches Jahr SV-Arbeit zu stellen.
In sechs Workshops diskutierten die Schülerinnen am Nachmittag die Optimierung von bestehenden und die Etablierung von neuen Projekten, die die SV im laufenden Schuljahr auf den Weg bringen will. Die Themen reichten dabei von SV-internen Bereichen wie der Neustrukturierung des SV-Raums über Ideen zu einem umfangreichen Schulmerchandise (z.B. Schulpullis) mit dem neuen Logo bis hin zu ambitionierten Umweltschutzvorhaben. Hier wurde besonders die bereits im vergangenen Jahr entwickelte Idee eines Trinkwasserspenders im Schulgebäude weiter forciert. Große Einigkeit bestand bei den Anwesenden darüber, dass die SV transparenter arbeiten und in einen noch engeren Austausch mit allen Marienschülerinnen treten will.
Am Donnerstagabend folgte dann eine Woche vor der Bundestagswahl der wirklich wichtige Urnengang mit echten Alternativen: Neu zu besetzen waren u.a. Ämter in Fachschaften, Schulkonferenz und außerschulischen SV-Gremien. Ein besonderer Glückwunsch geht an unsere neue Schülersprecherin Marlene Lüdorff. Unterstützt wird sie bei dieser Aufgabe von ihrer Stellvertreterin Amira Neve aus der Klasse 9b. Die beiden werden sich in Kürze auf einer Vollversammlung den Marienschülerinnen vorstellen.
Am Freitagmorgen bekamen die Schülerinnen dann Besuch von Herrn Fischedick. Es entwickelte sich ein reger Austausch über die in den Workshops entwickelten Projekte. Der Schulleiter war beeindruckt von den vielen innovativen Ideen und versprach, in den kommenden Wochen zu prüfen, was mittelfristig umsetzbar sein könnte.
In Erinnerung bleiben wird die Fahrt nicht nur aufgrund der beeindruckenden Produktivität, sondern vor allem auch wegen der tollen Stimmung während des Freizeitprogramms. Wo sonst gelingt es, dass Sechstklässlerinnen gemeinsam mit Oberstufenschülerinnen im Wald Capture-the-flag spielen?
Eines wollen wir abschließend nicht vergessen: Diese Fahrt wäre nicht möglich ohne die Zuschüsse des Fördervereins und der Stadt Münster. Herzlichen Dank dafür!