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FAZIT-Preis für Johanna Büning

Johanna Büning von der Marienschule in Münster gehört zu den vier Preisträgern, die in Frankfurt am 21. Januar 2015 von der F.A.Z. mit dem FAZIT-Preis ausgezeichnet wurden. Sie hat durch einfühlsame Portraits und lebendige Reportagen überzeugt. Ihre selbstgewählten Themen reichten vom Schuhmacher Meister Kaup in Gimbte über einen schulübergreifenden Altgriechischkurs in Münster bis zur Paramentenstickerei in Benediktinerklöstern. Die Beiträge erschienen in der F.A.Z. montags auf der Seite „Jugend schreibt“.
An dem überregionalen, redaktionsbetreuten Projekt „Jugend schreibt“  in Zusammenarbeit mit dem IZOP-Institut nahmen in diesem Projektjahr 102 Oberstufenkurse von Aachen bis Zagreb und somit 2145 Schüler teil. Bei der Preisverleihung forderte eine Preisträgerin in ihrer Dankesrede die zukünftigen Projektlehrer auf, Mut zu haben, von den Schülern etwas zu fordern.
Einer der Oberstufenkurse des vergangenen Projektjahres war der Deutsch-LK von Barbara Lange an der Marienschule. Ausgesprochen produktiv schrieben die Schülerinnen informative, sehr präzise und anschauliche Texte, beruhend auf einer hartnäckigen Recherche. Fast alle Anstrengungen aus dem diesjährigen Münsteraner Projektkurs haben in diesem Jahrgang zu einem Abdruck (insgesamt bisher 18 Reportagen)  geführt. Damit liegt die Münsteraner Gruppe direkt nach dem Rosenstein-Gymnasium in Heubach mit an der Spitze der hundert teilnehmenden Klassen und Kurse dieses Jahrgangs. So fand der Leser in der F.A.Z. während des Jahres wiederholt Geschichten über Orte in und Menschen aus Münster.  Der Lamberti-Turm steht im Mittelpunkt in „300 Stufen zum Arbeitsplatzt“ –eine Reportage über Martje Salje, die Türmerin. Dass Schüler auch am Freitagnachmittag lernen, erfährt man in „Nachmittage mit Sisyphos“ – ein schulübergreifender Altgriechischkurs in Münster. Das Leben eines deutsch-japanischen Ehepaars schildert „Auf japanischen Pantoffeln durch die Burg im Münsterland“ – eine Reportage über Haus Hameren bei Billerbeck.  „Erst die Klinik-Aggregate schützen, dann die Keller leerpumpen“ erzählt von dem technischen Hilfsdienst und seinem Einsatz am 28. Juli 2014. In „Für den Sound auf Holz klopfen“ geht es um eine Schlagzeugerin an ihrer Marimba auf dem Prinzipalmarkt. Zum wichtigsten Tag im Leben gehört wohl auch „Getrieben von der Angst, das perfekte Kleid zu verpassen“ – Eindrücke aus einem Brautmodengeschäft in Münster. „Kinder testen, wie sehr sie gewollt werden“ – ist eine beeindruckende Reportage über das Leben im Kinderheim St. Mauritz. „Meister Kaup kennt im Dorf jedes Kind“ – der Schuster aus Gimbte ist Mittelpunkt der Reportage. Auch das ist ein interessantes Thema: „Klatsch und Tratsch gibt es gratis“ handelt von dem Dorfladen in Schapdetten.
Diese und auch andere in dem Deutschkurs entstandene  Reportagen können nachgelesen werden unter:  www.fazschule.net/project/jugendschreibt


 

„Marke? Was ist das?“

Am 26.09.2012 informierten Barbara Overhoff und Thomas Langer (Provinzial Versicherung) über das Thema „Werbung“ im Deutschunterricht der Jahrgangstufe 9. In einem gemeinsamen Gespräch mit den Schülerinnen veranschaulichten sie wichtige Kriterien und Marktstrategien verschiedener Werbeanzeigen. Welche Marken sind stark? Welche Schriftzüge charakteristisch? Und wie wird der Rezipient gelenkt? Da wurden im Chor der Klasse 9c (Völlmicke) und 9b (Kannengießer-Müller) auch schon mal die ein oder anderen Erkennungsmelodien gesummt oder Slogans gemeinsam zitiert. Wie ein Werbefilm entstehen kann, welcher Aufwand betrieben wird, um eine Idee zu einem komplexen Gefüge aus Bild, Wort, Marke und Gefühl zu gestalten, zeigten die Referenten anhand eines Making-off aus der eigenen Praxis. Interessant und informativ fanden die Schülerinnen diesen Höhepunkt der Unterrichtsreihe auf jeden Fall, denn nach diesem gemeinsamen Gespräch wird Werbung sicherlich anders „gesehen“!

 

 


 

2012 - „Wetterfrau“ Rebekka Krampitz berichtete in der 6b über Wetter, Klima und frühes Aufstehen

>>>Wie kommt das Wetter ins Radio? - pdf-Datei

Was ist Wetter? Was ist Klima? Mit diesen Themen befasste sich Meteorologin Rebekka Krampitz und erläuterte, wie aus der Wetterbeobachtung der Wetterbericht entsteht. Viele Zahlen, Daten und Fakten werden an den unterschiedlichsten Orten der Welt zusammengetragen, um damit möglichst genaue Prognosen für das Wetter der nächsten Tage zu erstellen. Daraus entstehen dann geschriebene, gesprochene oder gezeichnete Wetterberichte. Und die sind in vielen Medien wichtiger Bestandteil des Programms. In Zeitungen, im Fernsehen oder auch im Radio, wo Rebekka Krampitz u.a. auf 1live, wdr2 oder wdr5 zu hören ist. Damit die Radiohörer morgens auf dem Weg zur Arbeit einen zuverlässigen Wetterbericht präsentiert bekommen, stellt sie regelmäßig ab vier Uhr morgens an ihrem Arbeitsplatz die Wetterprognosen des Tages zusammen. Das beeindruckte auch die Schülerinnen.

Die Wetterexpertin stellte den Schülerinnen danach verschiedene Wetterszenarien vor, aus denen sie  in Gruppenarbeiten einen Wetterbericht erstellen sollten. So entstanden Berichte für Urlaubswetter, Weihnachtswetter, Sylvesterwetter oder auch Unwetterwarnungen. Diese sprachen sie dann „live“ mit guter Stimmlage und großem Engagement in digitale Aufnahmegeräte ein. Durch eine Nachbearbeitung im Tonstudio werden daraus die „6b-Radio-Wetterberichte“.

Deutschlehrer Christoph Frye integrierte dieses Projekt in seinen Unterricht, um das derzeitige Thema, den Umgang mit verschiedenen journalistischen Darstellungsformen wie z.B. Interviews und Berichten, praktisch zu ergänzen. Mit einem Augenzwinkern berichtete Rebekka Krampitz dann noch vom Wetter für das nächste Wochenende. Die Wettermodelle prognostizieren derzeit eine große Spannbreite, denn zwischen 14 Grad und 24 Grad sei noch alles möglich.