Die Fachschaft Chemie - Startseite

Chemie Startseite - Fachschaft - Projekte - Exkursionen - Wettbewerbe

Herzlich willkommen

auf der Homepage der Fachschaft Chemie

Hier finden Sie in Zukunft aktuelle Informationen.

 

Förderung des Unterrichts

Auch in diesem Jahr fördert der Fond der chemischen Industrie den Chemieunterricht der Marienschule mit einem namhaften Betrag zur Anschaffung von weiterem Experimentiermaterial  für unsere Schülerinnen.

In den letzten Jahren konnte dadurch unter anderem ein Spektralfotometer und ein universell einsetzbares Messgerät mit großen Display und  PC Anschluss P erworben werden.

Informationen über den „Fond der chemischen.Industrie“:

http://fonds.vci.de


Naturwissenschaft macht (Mädchen) Spaß


Ebenso wie in der Mathematik und anderen Naturwissenschaften erhalten Mädchen an der Marienschule mehr Entfaltungsraum als in koedukativen Gruppen. In der Oberstufe richten wir auch kleine naturwissenschaftliche Kurse ein, um unseren Schülerinnen auf diesem Gebiet Entfaltungsmöglichkeiten und spätere Berufsfelder zu eröffnen.
Naturwissenschaften machen Spaß! Diesem Gedanken folgt das Konzept innerhalb der Naturwissenschaften an der Marienschule. Auch die Fachschaft Chemie trägt dazu bei, dass die häufig zu beobachtende ablehnende Haltung mancher Mädchen gegenüber den Fächern Physik und Chemie sowie die Angst vor der Technik möglichst gar nicht erst entstehen bzw. sukzessive abgebaut werden kann.
Das Lernen an unserer Mädchenschule erfolgt in der Regel ohne Ablenkung, sehr konzentriert, in einer entspannten Unterrichtsatmosphäre. Verschiedene Forschungsergebnisse des Gendereinflusses auf das Selbstvertrauen von Mädchen zeigen, dass diese sich in Fächern, die sie eher als Jungenfach wahrnehmen, häufig für weniger kompetent halten und sich weniger zutrauen.
Eine Untersuchung von Ziegler, Dressel und Schobel an bayrischen Gymnasien 1) zeigte, dass auch das Fach Chemie schon in jungen Jahren häufiger von Mädchen negativ besetzt wahrgenommen wird. Obschon es bei den fachspezifischen Vorkenntnissen keine signifikanten Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt, so war es für das eigene Fähigkeitsselbstkonzept deutlich abträglich, wenn Mädchen, das Fach Chemie als Jungenfach wahrnahmen. Daher gilt es für uns von Anfang an der Einschätzung „Chemie sei nichts für Mädchen“ deutlich und mit Erfolg entgegenzuwirken.
Vorbereitend dient dazu das Konzept des kontextorientierten phänomenologischen Lernens im Anfangsunterricht der Jahrgangsstufe 7. In reinen Mädchenklassen kann das Selbstbewusstsein der Schülerinnen in dieser Hinsicht leichter gestärkt werden, so dass sich dies auch in ihrem Wahlverhalten in der Oberstufe und später bei der Berufswahl niederschlagen kann. In der Jahrgangsstufe 7 können unsere Schülerinnen zusätzlich im Rahmen des Forder- / Förderunterrichts freiwillig an der Forscherwerkstatt teilnehmen, die ihnen beim freien Experimentieren einen Zugang zu den Denk- und Arbeitsweisen der Chemie ermöglicht.


Besondere Chancen bieten

  • das Einbringen motivierender Problemsituationen aus dem Erfahrungsbereich unserer Schülerinnen
  • erarbeitende Lernphasen mit selbstständiger Promblemerarbeitung unter Einbezug von Experimenten
  • kooperative Tätigkeiten im Lernprozess
  • Verstärkte Möglichkeiten der Kommunikation in der gemeinsamen Arbeit

 

Das PIN - Konzept

Chemie Klasse 11/ PIN-Konzept
PIN ist die Abkürzung für Phänomenologisch-Integratives Netzwerkkonzept. Es handelt sich um ein Experimentalcurriculum zur Schulung des vernetzten Denkens und zum Aufbau tragfähiger Begriffsstrukturen im Bereich des organisch-chemischen Grundlagenwissens.
Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten erhalten und durch entdeckendes Lernen zu systematischen, anwendungsfähigen Erkenntnissen gelangen. Das Konzept ist durch Stichworte wie "Vernetztes Denken", "Vom Phänomen zur Formel" und "Schulung selbstständigen Denkens" charakterisiert.

Und was bedeutet dies konkret auf den Unterricht?

Der Lehrer zeigt 6 unbekannte Stoffe A-F, um die es im folgenden Unterricht gehen soll. Um die Stoffe kennen zu lernen, soll als erstes untersucht werden, ob diese Stoffe sich gruppieren lassen, ob sich also bestimmte Stoffe ähnlicher als andere sind. Außerdem soll die Frage geklärt werden, ob die Stoffe A-F den Schülern auch im täglichen Leben begegnen. Wie kann man vorgehen? Die Schüler werden an die Säure-Base-Indikatoren erinnert, mit denen man saure, alkalische und neutrale Lösungen gruppieren kann. Es gibt auch Indikatoren für organische Stoffe.....und so eröffnet sich den Schülerinnen nach und nach dar große Feld der organischen Chemie!


Die Schülerinnen sagen zu diesem Unterricht:
.Selber etwas Wissenschaftler spielen, das fand ich gut...“
Wir haben viel experimentiert, das war klasse!“


Ziele des PIN-Konzepts:

  • Die Schüler sollen einen Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten erhalten, statt fertiges Wissen zu lernen. Sie sollen also sehen, wie man in der Chemie zu Erkenntnissen gelangt, und einen Einblick in die Logik hinter dem chemischen Wissen bekommen. Dies ist zwar viel mühsamer, als einfach fertiges Wissen zu übernehmen, macht aber letztlich auch mehr Spaß und führt zu einem vertieften Verständnis.
  • Um die zuvor angegebenen Ziele zu erreichen, werden die Stoffe, um die es im Unterricht geht, zunächst einmal in ihren Eigenschaften kennen gelernt. Es muss also viel mit den Stoffen experimentiert werden, und es müssen viele Beobachtungen zusammengetragen und vergleichend geordnet werden. Jede Beobachtung bleibt dauerhaft wichtig! Erst viel später wird der molekulare Aufbau der Stoffe ermittelt. Nun kann man prüfen, ob die Formeln einen Sinn haben, ob man die vielen Beobachtungen mit ihrer Hilfe erklären und verstehen kann. Ohne die Erfahrungen mit den Stoffen sagt ja auch deren Molekülformel nichts aus.
  • Das Konzept soll auch ganz allgemein Denkfähigkeiten verbessern, wie z.B. das Ziehen richtiger Schlussfolgerungen, das Erkennen und Vermeiden von Widersprüchen, und ein vernetztes Denken herbeiführen. Die Schüler sollen an der Genese der Fachsystematik aktiv teilhaben, indem sie wohldosiert kognitiv gefordert und gefördert werden. „Aha-Erlebnisse“ werden angestrebt.

Weiter Informationen zum PIN-Konzept: www.pin-konzept.de/